09.08.2019 16:35 von Marcel Schulz
26.03.2019 07:32 von Marcel Schulz
Virita ® - die einzigartige Hildegard Kosmetik
Virita Hildegard Kosmetik nach Dr. Strehlow

Virita Hildegard-Naturkosmetik – natürlich schön

Schönheit und Gesundheit durch 100% natürliche VIRITA® Produkte. 
 
Der Inbegriff für eine schöne und gesunde Haut. Im Namen Virita verbirgt sich das lateinische Wort für Kraft: Vir – die Lebenskraft, die das Leben voran bringt und vor Zerstörung schützt.
 
Die Heilkraft der weißen Madonnenlilie war die Inspiration für diese außergewöhnliche Kosmetik, die weltweit nicht ihresgleichen hat. Die neue Hildegard-Kosmetik ernährt, erfrischt und schützt die Haut ganzheitlich! Hildegard gibt uns das Geheimnis der Lilie wie auch der Rose und der Salbei preis:

„Der Duft der Lilie erfreut das Herz und führt zu rechten Gedanken. Rosen erfreuen das Herz und Salbei tröstet und heilt.

Diese Lilienkosmetik führt zur Auffrischung der Hormone. Ihre Inhaltsstoffe auf der Basis von Dinkel, Molke, Sonnenblumenöl, Heilkräutern und Gewürzen ernähren die Haut, beseitigen oxidativen Stress und schützen die Haut vor vorzeitiger Alterung. Menschen mit Hautproblemen haben „kosmetische Sorgen und brauchen diese herzerfreuende Wirkung der Lilie. Wird das Herz wieder richtig froh, heilt alles viel besser, auch die Haut. 
 
- 100 % natürlich: Virita ® - die Kraft der Natur
 
- Natürlich gesund - natürlich schön
 
 
Hildegard-Naturkosmetik enthält Molke
Molke oder Milchserum hat den gleichen Säurewert (pH-Wert 5,5) wie die Haut und kann daher den natürlichen Säureschutzmantel regenerieren, der beim Waschen mit Seife verloren geht.  Molke macht die Hildegard-Naturkosmetik so gut verträglich, dass sie nicht nur bedenkenlos zur Pflege der Haut, sondern auch bei der Schleimhaut und Intimhaut eingesetzt werden kann.
 
Hildegard-Kosmetik enthält wertvolle Antioxidantien
 
Die Schäden der stressbedingten Sauerstoffradikale führen auf der Haut zu Falten, Krebs und vorzeitiger Alterung. Die Hildegard-Kosmetik enthält wertvolle Blüten- und Pflanzenfarbstoffe, so genannte Antioxidantien oder Radikalfänger, welche die Hautzellen vor dem Angriff dieser Sauerstoffradikale schützen. Dieselben Substanzen werden auch als Vitamin P bezeichnet, wobei sie die Permeabilität und Brüchigkeit der Zellwände und Blutgefäße beseitigen. Zusätzlich schützt natürliches Vitamin E (Tocopherol) die Haut vor Entzündungen, Sonnenbrand und oxidativem Stress.
 
Hildegard Kosmetik enthält Dinkel
 
Dinkel enthält vor allem alle 45 Mineralstoffe und Spurenelemente, die die Haut für ihre Schutzfunktion braucht. Mineralien sind von Natur aus immer basisch und schützen die Haut und das Blut vor stressbedingter Übersäuerung. Dazu wird der Dinkel zuvor in einem speziellen Mazerationsverfahren mit den Spurenelementen Gold, Kupfer, Silber, Magnesium und Mangan zum Keimen gebracht und extrahiert. Diese Spurenelemente legen sich wie ein schützender Film auf die Haut und verhindern das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen.
 
Natürliche Konservierung
 
Die lange Haltbarkeit des Blütenwassers von 12 Jahren, ohne den Einsatz chemischer Konservierungsmittel, ist nur möglich, weil die Heilpflanzen in toto eingesetzt werden. Dazu werden alle Pflanzenteile verwendet, Blüten, Blätter und Wurzeln, in denen Tannin, Gerbstoffe und Harze für eine natürliche Konservierung sorgen. 
 
Außerdem verstärken die natürlichen Harze, wie z. B. Orientalisches Amberharz und Balsam von Tolu die natürliche Konservierung, weil sie als Fixateure wirken. Heilerde und Hektorit verbinden wässrige und ätherische Wirkstoffe zu einer stabilen Emulsion. 
 
Hildegard-Kosmetika werden steril wie im Operationssaal unter laminar flow abgefüllt, so dass eine Kontamination mit Keimen verhindert wird.
 
Weitere Vorteile der Hildegard-Kosmetik
- 100% natürlich
- keine Erdölprodukte, Stearine, Vaseline, Paraffine, Glycerin
- keine Konservierungsstoffe, keine Parabene
- keine synthetischen Duftstoffe
- kein Aluminium
24.07.2019 17:52 von Marcel Schulz

Dinkel nach Hildegard von Bingen
Echter Dinkel - Die gesunde Alternative


Der Dinkel ist ein eiweißreiches, kraftvolles Getreide mit einem natürlichen Schutzmantel gegen Schädlinge, Pilzbefall, oder andere Umwelteinflüsse. Lange Jahre galt der Dinkel aus das deutsche Urgetreide, wurde jedoch in der Neuzeit von einem anderen Getreide ersetzt: dem Weizen.

Wenn wir einen Blick in die Supermärkte werfen, stellen wir schnell fest, dass einfaches Weizenmehl das wohl am verbreitetes Getreide ist. Das liegt in den meisten Fällen sicher daran, dass Weizen das wohl günstigste Getreide auf dem Markt ist. Dank seiner kurzen Halme eignet sich der Weizen viel besser für die maschinelle Landwirtschaft, als der komplizierter zu erntende Dinkel.

Doch leider führt einfacher Weizen bei vielen Menschen zu Unverträglichkeiten oder Magenproblemen. Viele Menschen gaben aufgrund schlechter Erfahrungen mit Weizen den Konsum von deutsche Getreiden auf, wobei es in einzelnen Fällen zu Mangelerscheinungen kommen kann.

Der Dinkel bietet hier eine echte Alternative.

Doch müssen wir an dieser Stelle zwischen Kreuzungen und Urdinkel unterscheiden.

Die meisten Supermärkte verkaufen gekreuzten Dinkel: dieser stammt nicht aus den reinen Anbaugebieten und kreuzt sich daher natürlich mit Weizen, der auf benachbarten Feldern angebaut wird. Diese Kreuzungen verlieren viele gute Eigenschaften und sind für Menschen mit Weizenallergie nicht genießbar.

Echter Dinkel – oder Urdinkel – kommt in einem Spelzmantel.

Dieser schützt jedes einzelne Korn des hochwertigen Getreides vor Umwelteinflüssen wie saurem Regen, Pilzbefall, Feinstaub und sogar atomarer Strahlung. Die Universität Konstanz nahm nach der Tschernobyl-Katastrophe im April 1986 Messungen diverser Getreide vor, die dem Fallout ausgesetzt waren. Das Ergebnis? Die im Sommer geernteten Dinkelkörner wiesen eine zehnfach geringere Strahlungsmenge auf, als Weizenkörner derselben Region: Der Spelzhülle sei dank!

Durch diesen Schutzmantel ist die Verarbeitung zu Mehl mit einem weiteren Schritt verbunden, der den Dinkel teurer und damit für Supermärkte weniger attraktiv macht.

Dinkel – Grundlage einer gesunden Ernährung

Der Dinkel ist zwar nicht glutenfrei, doch laut Studien sei das im Dinkel enthaltene Gluten weitaus besser verträglich, als Weizengluten. Menschen mit Weizenallergie (bitte nicht mit glutenunverträglichkeit verwechseln) können ihre Ernährung oft auf reinen Dinkel umstellen und von den wohltuenden Eigenschaften des deutschen Urgetreides profitieren.

Hildegard von Bingen beschrieb den Dinkel als „...das beste Getreidekorn. es wirkt wärmend und fettend, ist hochwertiger und gelinder als alle anderen Getreidekörner. Wer Dinkel isst, bildet gutes Fleisch. Dinkel führt zu einem rechten Blut, gibt ein aufgelockertes Gemüt und die Gabe des Frohsinns. Wie immer zubereitet Dinkel gegessen wird, als Brot oder als eine andere Speise gekocht, ist er leicht verdaulich.

Das Dinkelkorn versorgt den menschlichen Organismus mit wichtigen Nährstoffen wie viel Eiweiß, guten Fetten, Kohlenhydraten, wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Vor allem der hohe Eiweißgehalt von 13.1% macht den Dinkel für Sportler und aktivere Menschen interessant. Dinkel hat im Vergleich zu Weizen einen deutlich höheren Gehalt an den beiden essentiellen Aminosäuren Phenylalanin und Tryptophan.

Urformen des Dinkels

Wie bereits erwähnt verkaufen die meisten Discounter und Supermärkte gekreuzten Dinkel. Das liegt neben Kostengründen oft daran, dass Weizen und Dinkel auf vielen Feldern nebeneinander angebaut werden. So kommt es zu einer natürlichen Kreuzung der beiden Getreide. Als echten Dinkel können heute noch die Sorten Oberkulmer Rotkorn und Schwabenkorn bezeichnet werden.

Ein beispielhafter Ernährungsplan auf Dinkelbasis

Wer am frühen morgen nicht auf die wohltuend-wärmende Wirkung des Dinkel verzichten möchte, kann den Tag zum Beispiel mit einem leckeren Dinkelkaffee starten: dieser ist koffeinfrei und natürlich zuckerfrei. Zum Dinkelkaffee schmecken Dinkelkekse oder vielleicht ein hausgemachter Dinkelkuchen sehr gut. Das Dinkel-Habermus ist eine köstliche Alternative zu Haferflocken und die natürlichen Kohlenhydrate werden langsamer abgebaut, als bei zuckerhaltigen Cornflakes.

Mittags kommen dann Dinkelnudeln oder Dinkelreis zum Einsatz.

Am Abend wärmt die Dinkelgrießsuppe den Organismus von Innen auf und schont den Magen vor der Nachtruhe. Die Dinkel-Ernährung ist für alle Altersgruppen zu empfehlen. Diabetiker profitieren von der langsamen, gleichmäßigen Zuckerverdauung.

Wollen Sie die wohltuende Wirkung des Urgetreides für sich selbst entdecken?

Dann finden Sie hier unsere reinen Dinkelprodukte aus traditionellen Anbaugebieten.

17.05.2019 19:29 von Marcel Schulz

Gekochte Maronen
 

Die Edelkastanie / Maroni – Eine vielfältige Nussfrucht

Maronen finden Sie bei uns im Shop, Schauen Sie gerne vorbei!
 
Die Edelkastanie, auch Esskastanie genannt ist eine besonders nährvolle Nussfrucht und ein sehr gesundes Nahrungsmittel. Ursprünglich aus Kleinasien und dem Kaukasus, einem Hochgebirge zwischen dem Schwarzem und dem Kaspischem Meer stammend, verbreiterte sich die Kastanie in ganz Europa wo sie vor allem in den warmen, südlicheren Ländern wie Spanien, Italien, Türkei oder Frankreich angebaut wird. 
 
Als Maroni bezeichnet man eine spezielle Weiterzüchtung der Edelkastanie, sie schmeckt süßlicher und unterscheidet sich in ihrer Form. Vom Mittelalter bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Edelkastanie in den Regionen Südeuropas das Hauptnahrungsmittel der ärmeren Landbevölkerung, lange bevor sich Kartoffeln und Mais durchsetzen. Daher galt sie früher auch als das „Brot der Armen“. 
 
Tatsächlich hat sie auch heutzutage das Zeug zum Grundnahrungsmittel: Die Edelkastanie bildet eine herausragende Alternative zu Brot, Nudeln und Milchprodukten. Sie sättigt, ist glutenfrei und kann vielfältig zubereitet werden. Egal ob als Creme aus gerösteten Maronen, in Keksform mit Dinkel, als Mehl zum Backen oder einfach nur gekocht, Edelkastanien lassen sich großartig zubereiten und genießen. Die Edelkastanie ist ein wichtiger Bestandteil einer sättigenden, vollwertigen und gesunden Ernährung. Dies liegt daran, dass sie sämtliche wertvolle Inhaltstoffe vereint. Sie liefert hochwertiges Eiweiß, Kohlenhydrate, Stärke, Vitamine (Vitamin A, C, E und B-Vitamine), wichtige Mineralstoffe und unentbehrliche Spurenelemente wie Calcium, Phosphor, Kalium, Eisen, Magnesium und mehr, außerdem ist die Nussfrucht fettarm. Vor allem B-Vitamine sind hier vertreten (B1, B2, B3, B5, B6) wodurch sich die Edelkastanie für Vegetarier/Veganer eignet.

Durch die Vereinigung von Geschmack, Sättigung und der Zufuhr sämtlicher wichtiger Inhaltsstoffe ist die Esskastanie also ein wahres „Superfood“. 
 
Auch Hildegard von Bingen schätzte die Kraft der Edelkastanien sehr, dazu schrieb sie: 
„Der Kastanienbaum ist sehr warm und hat auf Grund seiner Wärme eine große Kraft (Lebenskraft; virtus = Tugendkraft), da er die discretio (das rechte Maß, die Mitte, das Firmament) symbolisiert und alles, was in ihm ist auch seine Frucht ist nützlich gegen jede Schwäche, die im Menschen ist“. 
 
So soll die Edelkastanie laut Hildegard von Bingen sowohl bei Leberschmerzen, Milzschmerzen aber auch bei Magen-Darmleiden, Bauchspeicheldrüsenleiden, Gallenerkrankungen aber auch bei geschwächten Nerven hilfreich sein. 
 
Zur Behandlung von Leberschmerzen schieb sie: 
„Wenn die Leber schmerzt, zerstoße oft die Kerne und so lege sie in Honig und mit diesem Honig esse sie oft und deine Leber wird geheilt“. 
 
Bei einer zwei monatigen Kur mit Edelkastanienhonig (ein voller Teelöffel, zwei Mal pro Tag) kann die Leber bei der Regeneration unterstützt werden. Auch gegen Milzschmerzen können Maroni helfen: 
 
„Wer an Milzschmerzen leidet, röste diese Kerne oft in Feuer, esse sie oft mäßig warm und seine Milz wird warm und strebt nach völliger Gesundheit“. 
 
Durch übermäßigen Stress aus dem Alltag können unsere Nerven schnell geschwächt werden, doch die Kohlenhydrate und die spezifischen Wirkstoffe der Edelkastanie können sich äußerst positiv auf die Nerven auswirken, so Hildegard von Bingen: 
 
„Ein Mensch, dem das Hirn durch Trockenheit leer ist, und der daher im Kopf schwach wird, koche die Früchte in Wasser ohne Zusatz. Er soll sie oft vor und nach dem Essen nehmen und sein Gehirn wächst und wird wieder gefüllt und seine Nerven werden stark und so wird das Kopfleiden weichen.“
 
Unsere Empfehlung für ein einfaches Rezept mit Maronen: Die Maronencremesuppe!
 
Zutaten:
200 Gramm gekochte Edelkastanien, 1 Liter Wasser, 150 Mililiter Rotwein, Galgantwurzelpulver, Bertramwurzelpulver, 1 Esslöffel Butter, 1 Esslöffel Dinkelmehl, 2 Esslöffel Edelkastanienmehl, 2 Lorbeerblätter, Gewürznelken, Prise Salz, Schlagsahne
 
Zubereitung:
 Die Zwiebel klein schneiden und mit Butter in die Pfanne geben, anschließend das Edelkastanienmehl und das Dinkelmehl hinzugeben und in der Pfanne kurz anbraten lassen. Regelmäßig mit dem Rotwein ablöschen und etwas Wasser hinzugeben. Nun kann das Ganze gewürzt werden, geben Sie dazu das Bertramwurzelpulver, das Galgantwurzelpulver, das Nelkenpulver, die Prise Salz sowie die Lorbeerblätter mit in die Pfanne. Kochen Sie parallel dazu die Edelkastanien, auch wenn diese bereits vorgekocht sind, sodass sie weich werden. Nehmen Sie die Lorbeerblätter und die Gewürznelken wieder aus der Pfanne heraus und rühren Sie die Suppe mit einem Pürierstab cremig. Zum Schluss kann die Suppe mit Schlagsahne noch verfeinert werden.

Frittierte Kastanienküchlein
 
Zutaten:
500 gr. Kastanien
½ Glas Milch
20 gr. Butter
½ Glas süßer Likör
50 gr. Mandeln, gemahlen
200 gr. Mehl
3 Eier
Semmelbrösel
Staubzucker
Lorbeerblätter
Samen vom wilden Fenchel
 
Zubereitung:
Die Kastanien mit Lorbeerblätter und den Samen des Fenchels kochen, schälen und durch ein Sieb streichen; die Butter und den Staubzucker (2 oder 3 Löffel), dann die Mandeln und wenn es nötig ist noch ein Eigelb dazugeben. Den Teig wie einen Nudelteig auswalken und nach Belieben zuschneiden, in Mehl wälzen, dann im Ei und zum Schluss in Semmelbrösel und frittieren in Öl. Mit Staubzucker bestreuen und servieren.
 
Grappa-Sabayon mit Maronen
 
Zutaten pro Person:
1 Eigelb
50 gr. Grappa oder Brandy
1 Eßlöffel Zucker
2 kandierte Maronen
 
Zubereitung:
Das Eigelb, den Zucker und den Grappa in einem kleinen Töpfchen unter Schlagen erwärmen und bis zum Kochen bringen. Sofort mit zwei Maronen in der Mitte einer Schale servieren.
 
Kastanienragout
 
Zutaten für 8 Personen:
1 Karotte
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Rosmarinzweig
2 Lobeerblätter
100 gr. Pistazienkerne, geschält
200 gr. Bratwurstteig
300 gr. Getrocknete Kastanien
Öl, Salz und Pfeffer
400 gr. Tomatenmark
½ Liter Milch
1 Glas Weißwein
 
Zubereitung:
Die Zwiebel, Karotte, Selleriestange, Knoblauchzehe und den Rosmarin fein hacken oder durch den Fleischwolf drehen und in wenig Öl in einen flachen Topf 4-5 Minuten andünsten. Die Kastanien am Vorabend in Wasser und Milch geben und quellen lassen und dann ca. 40 Minuten kochen. Danach die Kastanien mit den Pistazien und dem Bratwurstteig durch den Fleischwolf drehen und in den Topf zu dem angedünsteten Gemüse geben und 4-5 Minuten hell anrösten. Den Weißwein darüber gießen  und verdunsten lassen, das Tomatenmark zugeben und auf kleiner Flamme ca. 40 Minuten kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Milchreis und Kastanien
 
Zutaten:
1 Liter Milch
120 gr. Reis
500 gr. Kastanien
Wasser
 
Zubereitung:
Die äußere Schale von den Kastanien lösen, in ein Gefäß geben und kochendes Wasser darüber gießen, dann das Wasser abgießen und vorsichtig die zweite Schale entfernen. Nun die Kastanien in der gesalzenen Milch, in die man immer wieder Wasser zugießt, fertig kochen. Fast am Ende der Garzeit den Reis dazugeben und fertig kochen. Eventuell 2 Löffel Sahne hinzufügen.
 
Maronensuppe mit Brotscheiben
 
Zutaten für 10 Personen:
400 gr. Kastanien
Butter nach belieben
0,8 Liter Milch oder Fleischbrühe
einige geröstete Brotscheiben (Weißbrot)
Salz
 
Zubereitung:
Die Kastanien schälen und in gesalzenem Wasser kochen. Nachdem die Kastanien gekocht sind, die dünne Haut ablösen und sie durch ein Sieb passieren. In einem flachen Topf die Butter schmelzen und das Kastanienpüree einrühren. Die Brühe (oder die Milch) dazugeben und alles unter Rühren zu einer cremigen, flüssigen Suppe vermischen. Auf kleiner Flamme nochmals 5-10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz abschmecken. Mit den gerösteten Brotscheiben servieren.
Weinvorschlag: wird die Suppe mit Milch zubereitet, raten wir Ihnen keinen Wein zu trinken, sondern ein leichtes Mineralwasser, das auf keinem Tisch fehlen sollte. Wer trotzdem einen Schluck Wein genießen möchte, schlagen wir einen leichten trockenen Wein vor.
 
21.10.2018 23:04 von Marcel Schulz
Hildegard von Bingen Elixiere

Der Herzwein nach Hildegard von Bingen
Der Herzwein nach Hildegard von Bingen

Der Petersilientrank (Decotum Petroselini), auch Herzwein, Petersilienhonigwein oder Petersilienelixier genannt, ist ein Universalmittel für das Herz. Er war das erste Hildegard-Mittel, das Herr Dr. Hertzka von der Konstanzer Rats-Apotheke im Großen herstellen ließ. Seitdem hat der Trank wegen seiner wohltuenden Wirkung seinen Siegeszug um die Welt genommen. Er kann bei vielen Herzproblemen hilfreich sein wie zum Beispiel bei Herzschwäche, Herzinsuffizienz, durch Stress und Nervosität (Schlaflosigkeit, Müdigkeit) hervorgerufene Herzschmerzen und vielem mehr.

Bei Hildegard steht geschrieben: „Wer im Herzen oder in der Milz oder in der Seite Schmerzen leidet, der koche Petersilie in Wein unter Zugabe von etwas (Wein)Essig und reichlich Honig und seihe durch ein Tuch (Filter) ab, Den so zubereiteten (Herz)Wein trinke er oft, und es heilt ihn“ (PL 1159 A).

Somit ist der Petersilientrank eine bewährtes Mittel aus der Klosterheilkunde nach Hildegard von Bingen zur Vorbeugung und unterstützenden Behandlung bei Herzproblemen.

Die Österreicherin Maria Treben (1901 - 1991) hat ihre über Jahrzehnte in der Naturheilkunde gemachten Erfahrungen in Ihrem Buch „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“ niedergeschrieben. Auch Sie war voll des Lobes für den Herzwein der heiligen Hildegard von Bingen.

Zubereitung:

Folgendes  Hildegard von Bingen  Rezept hilft Ihnen dabei den Petersilientrank auch leicht selbst herzustellen.
Sie benötigen:
10 Petersilienstengel mit Blättern (glatt)
2 EL (Wein)Essig
80-150 g Honig
1L Rot- oder Kabinettwein

Zuerst die Petersilie samt Stängel mit Weinessig und  Wein ca. 5 Minuten aufkochen. Als nächstes den Honig hinzugeben und weitere 5 Minuten lang kochen lassen. Zuletzt den Wein abschäumen  und durch ein Tuch oder ein feines Sieb absieben. Danach in sterile Flaschen abfüllen.

Dr. Hertzka rät uns:

"Welchen Wein Du nimmst, ob roten oder weißen, bleibt sich gleich. Nur soll er echt sein.Nur musst Du die Reihenfolge einhalten: Der Honig kommt erst nach der ersten Abkochung dazu und muss auch mitgekocht werden. Habe keine Angst vor dem Kochen.Koch Dir nur ruhig Deinen Petersilien-Honig-Herzwein!"

Anwendung:
Den Petersilientrank 3 mal täglich nach den Mahlzeiten einnehmen. Dabei sollte das Volumen eines Likörglases (ca. 25 ml.) ausreichen. Zur allgemeinen Kräftigung 2 mal auf den Tag verteilt einnehmen. Bei Schlaflosigkeit kann eine halbe Tasse schluckweise eingenommen werden. Kurmäßige Anwendungsempfehlung bis zu 6 Wochen.

Zusatzinformation:

 Der Petersilientrank findet auch Verwendung bei der kleinen Herzkur nach Dr. Hertzka. Dabei nimmt man täglich ein Likörglas Petersilientrank sowie eine Messerspitze Galgantwurzelpulver ein. Kurmäßige Anwendungsempfehlung bis zu 6 Monaten.

Zusätzlich kann der Petersilientrank verstärkt werden, indem anfangs eine Petersilienwurzel mitgekocht wird. Somit erreicht man eine stärkere Entwässerung. Außerdem kann der Petersilientank auch noch durch 25-30 Tropfen Weißdorn (Crataegus Urtinktur) verstärkt werden. Somit erzielt man eine stärkere Durchblutung des Herzmuskels und damit eine zusätzliche Stärkung des Herzens.
Literatur:

Dr. Wighard Strehlow: Die Hildegard-Naturapotheke - Heilmittel und Rezepte von A bis Z
Dr. Gottfried Hertzka , Dr. Wighard Strehlow: Große Hildegard - Apotheke
Dr. Wighard Strehlow: Hildegard-Heilkunde von A-Z

Alle Informationen zu diesem Produkt beruhen ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Sie vermitteln somit nur einen allgemeinen Überblick mit Hinweisen auf traditionelle Anwendungsmöglichkeiten und können keinesfalls eine Beratung durch Arzt und Apotheker ersetzen. Eine sinnvolle Therapie bei ernsthaften Erkrankungen ist nur unter Berücksichtigung aller individuellen Besonderheiten, z.B. Art und Dauer der Beschwerden, Begleiterkrankungen usw. möglich, worauf nur in einem persönlichen Gespräch mit einer fachkundigen Person (Arzt/Apotheker) eingegangen werden kann.

11.06.2017 17:08 von Marcel Schulz
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