Wermuttrank / Wermutelixier

Wermuttrank nach Hildegard von Bingen


Der Wermuttrank (Decoctum Absinthii), auch Maikur-Trank, Wermutwein oder Wermutelixier genannt, ist ein traditionelles Naturheilmittel aus der Klosterheilkunde der Hildegard von Bingen. Der Trunk ist als reaktivierende Kraftquelle ein beliebtes Elixier zur Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens. Nach der traditionellen Klosterheilkunde der Hildegard von Bingen eignet er sich zur Bekämpfung der grundlegenden Ursachen von Erschöpfung. In der Klostermedizin gilt der Trunk als körperreinigendes Universalmittel, welches aufgrund der zahlreichen positiven Effekte das Gemüt des Menschen stabilisiert. Der Wermuttrank kann bei einer großen Anzahl von Krankheiten und Beschwerden hilfreich sein, dazu zählen: Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt, Erkrankungen der Lunge (Winteranfälligkeit, Grippe), Nierenschwäche, vorzeitige Alterserscheinungen, Magen- und Verdauungsstörungen, Ausfluss und Unterleibsentzündungen, Herzschwäche, Augenschwäche (grauer Star).

Bei Hildegard steht geschrieben:
„Wenn der Wermut frisch ist, dann zerstampfe ihn und presse durch ein Tuch den Saft aus. Dann koche Wein mit Honig - aber nicht zu stark (modice) – und gieße von diesem Saft so viel in den Wein, dass der Saftgeschmack den Weingeschmack und den Honiggeschmack übertrifft. Das trinke von Mai bis zum Oktober jeden dritten Tag nüchtern (vor dem Frühstück). Es beseitigt in dir die Nierenschwäche (Lanksucht) und die Melanche (Schwarzgalle) und klärt deine Augen und stärkt dein Herz und lässt nicht zu, dass deine Lunge krank wird. Es wärmt den Magen (Darm) und reinigt die Eingeweide und bereitet eine gute Verdauung“ (PL 1173 B). Herzschwäche, Augenschwäche (grauer Star).

Krankheitsbild Arteriosklerose

Erstaunlicherweise beschreibt Hildegard von Bingen bereits vor ca. 800 Jahren in ihrem Naturheilkundebuch das Krankheitsbild, welches mit Wermut behandelt wird. Demnach sei die Arteriosklerose die Ursache für eine Vielzahl von Folgekrankheiten. Durch die Nierenschwäche können die Schlacken- und Stoffwechselprodukte nicht mehr ausgeschieden werden, sodass sie sich in den Blutgefäßen und im Bindegewebe ablagern. Dies habe eine Sehschwäche zur Folge, welche an einer Trübung der Augen zu erkennen ist. Besonders stark betroffen sind bei der Arteriosklerose die Herzkranzgefäße, was eine Herzattacke (Angina-pec-toris-Anfall) zur Folge hat. Heute zählt die Arteriosklerose zu einer vor allen Dingen in urbanisierten Ländern verbreitete Krankheit. Jährlich sterben ca. zwei Millionen Menschen an der Arteriosklerose und deren Folgen.

Die Wirkung des Wermuts

Wermut gilt als einer der wichtigsten Stoffe in der Hildegard Medizin. Der Wermut erwärme den Magen, reinige die Eingeweide (von Blähungen), und bereite eine gute Verdauung. Aufgrund der durchblutungsfördernden Wirkung ließe sich Arteriosklerose bekämpfen und damit auch die Folgebeschwerden dieser Krankheit. Diese Eigenschaft lässt sich auf die ätherischen Öle im Wermut zurückführen, welche außerdem krampflösend (spasmolytisch) wirken. Wermut hilft bei diversen Formen des Unwohlseins. So kann der Wermut das Völlegefühl des Oberbauches dämpfen oder es kann der Appetitlosigkeit entgegengewirkt werden. Wermut gilt somit allgemein als aufmunternder Trunk. Des Weiteren werden durch den Wermut übermäßige Gase im gesamten Körper beseitigt. Dies führe zu einer Entlastung des Herzens und der Herzgefäße sowie der Leber- und Gallenwege. Wermut rege außerdem die Speichel-, Gallen- und  Magensekretion an. Diese Eigenschaft sei auf die Bitterstoffe zurückzuführen. Aufgrund der ätherischen Öle und der Bitterstoffe ist Wermut ein klassisches Beispiel eines Amarum-Aromatikums (aromatisches Bittermittel).

Zubereitung:

Folgendes  Hildegard von Bingen Rezept hilft Ihnen dabei den Wermuttrank auch leicht selbst herzustellen.
Sie benötigen:
40 ml Wermutsaft (Wermutblätter)
1L Wein
150 Gramm Honig

Als erstes die Wermutblätter zerkleinern und in einer Saftpresse o.Ä. ausdrücken, bis man 40 ml Saft erhält. Danach den Wein mit dem Hong kurz aufkochen lassen, anschließend  den Saft hinzugeben, sofort absieben und in sterilen Flaschen abfüllen. Für eine Kur brauchen sie drei Liter Wein, 450 Gramm Honig und 120 ml Wermutsaft.

Anwendung:

Der Wermuttrank wird innerhalb einer Kur von Mai bis Oktober getrunken. In den Büchern von Hildegard von Bingen ist über Einnahme des Wermuts nichts überliefert. Üblicherweise trinkt man jeden zweiten Tag ein volles Likörglas (25 ml).

Literatur:

Dr. Wighard Strehlow: Die Hildegard-Naturapotheke - Heilmittel und Rezepte von A bis Z
Dr. Gottfried Hertzka , Dr. Wighard Strehlow: Große Hildegard - Apotheke
Dr. Wighard Strehlow: Hildegard-Heilkunde von A-Z

Alle Informationen zu diesem Produkt beruhen ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Sie vermitteln somit nur einen allgemeinen Überblick mit Hinweisen auf traditionelle Anwendungsmöglichkeiten und können keinesfalls eine Beratung durch Arzt und Apotheker ersetzen. Eine sinnvolle Therapie bei ernsthaften Erkrankungen ist nur unter Berücksichtigung aller individuellen Besonderheiten, z.B. Art und Dauer der Beschwerden, Begleiterkrankungen usw. möglich, worauf nur in einem persönlichen Gespräch mit einer fachkundigen Person (Arzt/Apotheker) eingegangen werden kann.

29.03.2018 19:24 von Marcel Schulz
Hildegard von Bingen Elixiere

Hildegard von Bingen

Der Hirschzungenkräutertrank nach Hildegard von Bingen

Der Hirschzungenkräutertrank (Decoctum Asplenii scolopendriae cp.), auch Hirschzungenelixier, Hirschzungenwein oder Hirschzungentrank genannt, ist ein Universalmittel aus der traditionellen Klosterrezeptur nach Hildegard von Bingen.  Der Trank ist für seine universelle Anwendung zur Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens sehr beliebt und kann nach der Hildegard Lehre bei zahlreichen Beschwerden, vor allem zur Reinigung der Lunge, zur Entgiftung des Magen-Darm-Traktes, zur Anregung/Regulation der Hormondrüsen sowie bei der Bekämpfung von zahlreichen Entzündungen verwendet werden.

Anwendungsgebiete:

Der Hirschzungentrank ist ein universell einsetzbares Elixier. Er kann effektiv bei Bronchitis und Diabetes helfen, lässt sich aber auch als Lebermittel (bei chronischem Leber-Lungen-Husten) einsetzen. Außerdem unterstützt der Trunk sämtliche Hormondrüsen (Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse), entgiftet den Magen-Darm-Trakt und kann wirksam vor dem Burn-out-Syndrom und dem Chrionic-Fatigue-Syndrom bei Hormonmangel, Schlaflosigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Erschöpfung durch Stress schützen. Des Weiteren kann das traditionelle Mittel Eileiter-, Eierstock-, Hoden-, Prostata- und Samenleiterentzündungen, sowie Blasen-, Gallenblasen und Adnexentzündung bekämpfen und hilft bei Ausfluss und Kinderwunsch.

 Hildegard von Bingen schrieb dazu:

„Die Hirschzunge hilft der Leber, der Lunge und bei schmerhaften Eingeweideleiden. (…) Das Hirschzungen-Elixier hilft der Leber, reinigt die Lunge und heilt die schmerzenden Eingeweideleiden, beseitigt innere Eiterungen und Verschleimung. (…) Trinke davon oft vor und nach dem Essen.“

Zubereitung:

Das Elixier gibt es als Fertigprodukt in Flaschen zu kaufen, kann aber auch sehr einfach selber hergestellt werden. Die dafür benötigten Einzelzutaten (Hirschzungengewürz, Wein und Honig) finden Sie bei uns im Sortiment. Wenn Sie sich für die eigene Zubereitung entschieden haben, können Sie das Elixier wie folgt zubereiten:


Angaben in Bezug auf 1 Packung Jura Hirschzungengewürz mit Ceylon-Zimt, Gesamtinhalt 60 Gramm:
Das Hirschzungenfarnkraut in 2 Liter Wein 5 Minuten kochen, 200 Gramm (10 Esslöffel) Bienenhonig zufügen und aufkochen, Zimtrinde und Langen Pfeffer zufügen und nochmals aufkochen. Anschließend absieben und heiß in Flaschen auffüllen.

Das Hirschzungenfarnkraut, die Zimtrinde und der Lange Pfeffer sind bei uns im Hirschzungengewürz enthalten.

 Anwendung:

In der 1. Woche 3 x täglich 1 Likörglas (25 ml) nach dem Essen einnehmen, danach vor und nach jedem Essen 1 Likörglas bis eine Besserung eintritt. Vorzugsweise kurmäßig einnehmen. Es empfiehlt sich, vor der Hirschzungen-Kur eine Birnhonig-Kur durchzuführen, um so für eine gründliche Entgiftung vorzusorgen.

 Über die Bestandteile des Hirschzungenelixiers:

Hauptbestandteil des Hirschzungentranks ist das Hirschzungenfarn, eine Pflanzenart aus der Familie der Streifenfarngewächse.  Die Farne enthalten immunstimulierende Polysaccharide (Vielfachzucker, wichtige Rolle beim Speichern der Nahrung), Schleim- und Gerbstoffe zum Schutz vor mikrobieller Zersetzung und Fäulnis sowie Bioflavonoide, ein Pflanzenstoff, der vor allem wegen seiner antioxidativen Wirkung geschätzt wird. Die Stoffe des Hirschzungenfarns sorgen für die Beseitigung von sogenannten „Freien Radikalen“, eine Art von Molekülen die vor allem bei erhöhtem Stress entstehen und Krankheiten begünstigen sowie den Alterungsprozess beschleunigen.

Der Lange Pfeffer enthält kleine Scharfstoffe und Senföl, das die Wärmerezeptoren und die Drüsen anregt. So kann eine bessere Durchblutung und eine vermehrte Abgabe von Sekreten über die Drüsen erreicht werden. Dies führt letztendlich zu der bereits genannten Hormonregulation und der Unterstützung von Leber, Lunge und den Verdauungsorganen. Zimt wirkt in erster Linie als Gewürz gegen Appetitlosigkeit. Zusätzlich fördert Zimt die Abgabe von Sekreten aus den Drüsen, allerdings nur bei den endokrinen Drüsen, also die Drüsen, welche die Sekrete nach „innen“ direkt ins Blut abgeben. So wird die Synthese von Progesteron und die Bauchspeicheldrüse stimuliert, sodass bei Diabetes mehr notwendiges Insulin hergestellt werden kann. Neben den angenehmen Geschmack kann Zimt die Blutzuckerwerte und den Cholesterinspiegel absenken.

 Herkunft der Hirschzunge:

Vorkommen des Hirschzungenfarns ist vorwiegend in gemäßigten Zonen im östlichen Nordamerika, Europa und Ostasien. In Europa kommt die Art vor allem in gemäßigten, atlantisch geprägten Zonen vor. Innerhalb Deutschlands wächst der Hirschzungenfarn hauptsächlich im Südwesten, wie zum Beispiel im Bereich der Schwäbischen Alb, des Rheinischen Schiefergebirges und des Alpenvorlandes. Ansonsten ist in weiten Teilen Deutschlands diese Art sehr selten vertreten. Diese mehrjährige Pflanze mit ganzrandigem Blattwedel (dadurch leicht von allen anderen europäischen Farngewächsen zu unterscheiden) steht unter Naturschutz, gilt als „besonders geschützt“ nach der Bundesartenschutzverordnung und ist eine Art der Roten Listen. Zur Verwendung in der Naturheilkunde wird die Hirschzunge in Gärten kultiviert.

 Literatur

Dr. Wighard Strehlow: Die Hildegard Naturapotheke – Heilmittel und Rezepte von A bis Z

Jura Naturheilmittel, Die 6 beliebtesten Getränke der Hildegard Medizin

Alle Informationen zu diesem Thema beruhen ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Sie vermitteln somit nur einen allgemeinen Überblick mit Hinweisen auf traditionelle Anwendungsmöglichkeiten und können keinesfalls eine Beratung durch Arzt und Apotheker ersetzen. Eine sinnvolle Therapie bei ernsthaften Erkrankungen ist nur unter Berücksichtigung aller individuellen Besonderheiten, z.B. Art und Dauer der Beschwerden, Begleiterkrankungen usw. möglich, worauf nur in einem persönlichen Gespräch mit einer fachkundigen Person (Arzt/Apotheker) eingegangen werden kann.

29.03.2018 17:42 von Marcel Schulz

Wasserlinsenelixier nach Hildegard von Bingen
Hier das Rezept für das Wasserlinsenelixier nach Hildegard von Bingen zum selbst herstellen:


 1. Die Pulvermischung

   - 2,5 Gramm Ingwerwurzel
   - 10 Gramm Zimtrindenpulver

beide Pulver vermischen

2. Die Saftmischung

   - 3 Gramm Salbeiblätter
   - 4 Gramm Fenchel
   - 2 Gramm Rainfarnkraut ohne Blüten im Frühling gesammelt

Im Mixer zerkleinern, auspressen, filtrieren

3. Der Honigwein

   - 90 Gramm abgeschäumten Honig mit 1 Liter Wein aufkochen
   - 1,2 Gramm weissen Pfeffer hinzugeben

4. Die Zwischenmischung

   - Die Pulvermischung (1) und die Saftmischung (2) zum Honigwein hinzugeben und alles vermischen.

5. Die Breimischung

   - 20 Gramm Wasserlinsen
   - 40 Gramm Blutwurz
   - 40 Gramm Ackersenf
   - 15 Gramm Labkraut

Alles in einem Mixer zerkleinern, in einen Filterbeutel geben, und mit der Zwischenmischung extrahieren und daraus einen Klartrank filtern.

(aus: Dr. Wighard Strehlow, Hildegard von Bingen – das Gesundheitsprogramm, Krebs und Abwehrschwäche, Seite 85, ISBN 3-929735-03-2)

Wasserlinsenelixier selbst herzustellen ist schwierig und nicht alle Zutaten sind einfach zu beschaffen.
Hier haben Sie die Möglichkeit das Wasserlinsenelixier fertig zubereitet zu bestellen.

28.10.2017 23:00 von Marcel Schulz
Hildegard von Bingen Elixiere

Der Herzwein nach Hildegard von Bingen
Der Herzwein nach Hildegard von Bingen

Der Petersilientrank (Decotum Petroselini), auch Herzwein, Petersilienhonigwein oder Petersilienelixier genannt, ist ein Universalmittel für das Herz. Er war das erste Hildegard-Mittel, das Herr Dr. Hertzka von der Konstanzer Rats-Apotheke im Großen herstellen ließ. Seitdem hat der Trank wegen seiner wohltuenden Wirkung seinen Siegeszug um die Welt genommen. Er kann bei vielen Herzproblemen hilfreich sein wie zum Beispiel bei Herzschwäche, Herzinsuffizienz, durch Stress und Nervosität (Schlaflosigkeit, Müdigkeit) hervorgerufene Herzschmerzen und vielem mehr.

Bei Hildegard steht geschrieben: „Wer im Herzen oder in der Milz oder in der Seite Schmerzen leidet, der koche Petersilie in Wein unter Zugabe von etwas (Wein)Essig und reichlich Honig und seihe durch ein Tuch (Filter) ab, Den so zubereiteten (Herz)Wein trinke er oft, und es heilt ihn“ (PL 1159 A).

Somit ist der Petersilientrank eine bewährtes Mittel aus der Klosterheilkunde nach Hildegard von Bingen zur Vorbeugung und unterstützenden Behandlung bei Herzproblemen.

Die Österreicherin Maria Treben (1901 - 1991) hat ihre über Jahrzehnte in der Naturheilkunde gemachten Erfahrungen in Ihrem Buch „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“ niedergeschrieben. Auch Sie war voll des Lobes für den Herzwein der heiligen Hildegard von Bingen.

Zubereitung:

Folgendes  Hildegard von Bingen  Rezept hilft Ihnen dabei den Petersilientrank auch leicht selbst herzustellen.
Sie benötigen:
10 Petersilienstengel mit Blättern (glatt)
2 EL (Wein)Essig
80-150 g Honig
1L Rot- oder Kabinettwein

Zuerst die Petersilie samt Stängel mit Weinessig und  Wein ca. 5 Minuten aufkochen. Als nächstes den Honig hinzugeben und weitere 5 Minuten lang kochen lassen. Zuletzt den Wein abschäumen  und durch ein Tuch oder ein feines Sieb absieben. Danach in sterile Flaschen abfüllen.

Dr. Hertzka rät uns:

"Welchen Wein Du nimmst, ob roten oder weißen, bleibt sich gleich. Nur soll er echt sein.Nur musst Du die Reihenfolge einhalten: Der Honig kommt erst nach der ersten Abkochung dazu und muss auch mitgekocht werden. Habe keine Angst vor dem Kochen.Koch Dir nur ruhig Deinen Petersilien-Honig-Herzwein!"

Anwendung:
Den Petersilientrank 3 mal täglich nach den Mahlzeiten einnehmen. Dabei sollte das Volumen eines Likörglases (ca. 25 ml.) ausreichen. Zur allgemeinen Kräftigung 2 mal auf den Tag verteilt einnehmen. Bei Schlaflosigkeit kann eine halbe Tasse schluckweise eingenommen werden. Kurmäßige Anwendungsempfehlung bis zu 6 Wochen.

Zusatzinformation:

 Der Petersilientrank findet auch Verwendung bei der kleinen Herzkur nach Dr. Hertzka. Dabei nimmt man täglich ein Likörglas Petersilientrank sowie eine Messerspitze Galgantwurzelpulver ein. Kurmäßige Anwendungsempfehlung bis zu 6 Monaten.

Zusätzlich kann der Petersilientrank verstärkt werden, indem anfangs eine Petersilienwurzel mitgekocht wird. Somit erreicht man eine stärkere Entwässerung. Außerdem kann der Petersilientank auch noch durch 25-30 Tropfen Weißdorn (Crataegus Urtinktur) verstärkt werden. Somit erzielt man eine stärkere Durchblutung des Herzmuskels und damit eine zusätzliche Stärkung des Herzens.
Literatur:

Dr. Wighard Strehlow: Die Hildegard-Naturapotheke - Heilmittel und Rezepte von A bis Z
Dr. Gottfried Hertzka , Dr. Wighard Strehlow: Große Hildegard - Apotheke
Dr. Wighard Strehlow: Hildegard-Heilkunde von A-Z

Alle Informationen zu diesem Produkt beruhen ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. Sie vermitteln somit nur einen allgemeinen Überblick mit Hinweisen auf traditionelle Anwendungsmöglichkeiten und können keinesfalls eine Beratung durch Arzt und Apotheker ersetzen. Eine sinnvolle Therapie bei ernsthaften Erkrankungen ist nur unter Berücksichtigung aller individuellen Besonderheiten, z.B. Art und Dauer der Beschwerden, Begleiterkrankungen usw. möglich, worauf nur in einem persönlichen Gespräch mit einer fachkundigen Person (Arzt/Apotheker) eingegangen werden kann.

11.06.2017 17:08 von Marcel Schulz
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